Wir über uns

 Voice Art Edesheim

Voice Art entstand im Jahr 2000 zunächst als Projektchor. Die „Ältesten“ der LGV Kids fühlten sich doch schon etwas zu alt den Kinderchor. Sie wollten neue moderne, gerne auch englische oder anderssprachige Literatur singen. Mit dieser Basis wurden ein Projektchor gegründet. Im Jahr 2003 wurde Voice Art dann offiziell beim Deutschen Chorverband als Chorgattung des Lese- und Gesangvereins Edesheim eingetragen.

    

Ab dem Alter von 14 Jahren ist der Chor für jeden der Lust hat zum Singen geöffnet. Zum vielfältigen Repertoire des Chores zählen Evergreens, aber auch zeitgenössische Chorliteratur. Scherzhafte Chorsätze werden genauso gerne einstudiert wie alte Chormusik. Zur Zeit besteht der Chor aus ca. 20 Mitgliedern, dabei liegt der Anteil der Frauenstimmen bei. 90%.

der gemischte Chor

der Traditionschor, das Fundament des Vereins

Der Gemischte Chor ist der Ursprungschor des Lese und Gesangverein Edesheim. Dieser Chor kann auf eine Geschichte von mittlerweile 140 Jahren zurückblicken. Als Männerchor gegründet, Ende der 60er Jahre dann mit Frauenstimmen ergänzt und als gemischter Chor weitergeführt. Ab dem Jahre 1977 mit angegliedertem Kinderchor und seit 2003 mit einem modernen jungen Chor, Voice Art.

Manche Mitglieder singen schon seit über 60 Jahren und haben den Spass am Singen noch nicht verloren. Das Liedrepertoire reicht vom klassischen bis Zeitgenössischen Liedgut. Dirigent Friedrich Kuschka versteht es den Chor immer wieder neu zu motivieren.

Das ist Geschichte, leider. Der Chor hat sich aufgrund zu weniger aktiver Sänger im Jahre 2016 aufgelöst. Der Lese- und Gesangverein Edesheim existiert in Voice Art Edesheim weiter.

Die Chronik des Lese- und Gesangvereins

Die nachstehend geschilderte Vereinsgeschichte wurde den Protokoll- und Kassenbüchern sowie dem Pfarrgedenkbuch entnommen. Ausführliche Angaben zum Vereinsgeschehen sucht man in den ertsen Aufschreibungen vergeblich, da Protokolle sehr spärlich und nur zu Generalversammlungen gefüht wurden. So konnten Informationen oft nur den relativ lückenlosen Kassenbüchern entnommen werden. Der historischen Bedeutung wegen seien einige Eintragungen hier „wortgetreu“ wiedergegeben.

Die ersten Jahre nach der Vereinsgründung waren geprägt durch den Betrieb des Lesezimmers und einer Biblothek mit seinerzeit über 100 Bänden, die an die Mitglieder ausgeliehen wurden.

Der im Kassenbuch eingetragene Rechnungsbetrag von 13 Gulden und 30 Kreuzern für die Anschaffung von Singheftchen ist der erste Hinweis auf das Bestehen eines Chors im Jahre 1870/71. Zur gleichen Zeit fand auch die Fahnenweihe, das erste Konzert sowie der erste Ball des Vereins statt. Im Jahre 1872 bestand der Verein aus 29 Sängern und 72 passiven Mitgleidern.

Aufgrund verschiedener Unterschriften im Kassenbuch kann vermutet werden, daß der Verein anfänglich vom damaligen Pfarrer des Ortes Franz Stadtmüller und dem Kaufmann Georg Michael Weber geleitet wurde. Ein Protokoll über eine Vorstandswahl wurde erst im Jahre 1878 geführt.

Im gleichen Jahr wurden an den vermutlichen Dirigenten Herrn Lehrer Rohr 50 Mark als Jahresgehalt ausbezahlt. Herr Rohr führte mit einigen Unterbrechungen den Chor bis zum Jahre 1889.

Neben Konzerten waren in den Folgejahren zahlreiche Theatervorstellungen fester Bestandteil des Vereinslebens.

Im Pfarrgedenkbuch für die katholische Pfarrei Edesheim findet sich auf der Seite 357 folgender Eintrag:

Weltliche Vereine:
1.) Katholischer Leseverein wurde 1869 nach dem Vorgange kath. Städte und Orte gestiftet zu Förderung Katholischen & patriotischen Sinnes als Protestpartei gegen den dominierenden Liberalismus, zur Bethätigung conservativer Wahlen in Staat und Gemeinde. Dieses letztere Ziel wurde auch in einigen Wahlperioden glänzend erreicht, was aber auch von manchen Auswüchsen des Zornes & der Gehässigkeit auf gegnerischer Seite begleitet wurde. Der Verein hat sich eine kleine Volksbiblothek angelegt, eine Theaterbühne gebaut, gibt all winterlich ein oder das andere Theaterstück, bald Lustspiele, bald ernste Dramen. Auch auf Pflege des weltlichen Liedes verwendet der Verein Eifer und Opfer. (…)

Am 24.06.1906 wurde die neue Vereinsfahne geweiht

Am 02.03.1910 wurde Franz Holländer, der das Amt des 1. Vorsitzenden 19 Jahre innehatte, zum Ehrenvorsitzenden und ständigen Ausschußmitglied ernannt. Nachfolger wurde Jakob Nehr, der den Verein in den folgenden 23 Jahren führte.

Während des Ersten Weltkrieges ruhte das Vereinsleben. Der Verein beklagte den Verlust von neun Mitgliedern, die gefallen waren. In den ersten Nachkriegsjahren bestand kein Chor, das Vereinsleben kam nur langsam wieder in Schwung.

Nach einigen Jahren ohne Chor wurde beim Lese- und Gesangverein der Chorgesang wieder eingeführt. Die erste Singestunde fand damals nach einem Sitzungsbeschluß am 01. Dezember 1927 statt.
Im gleichen Jahr findet sich der erste Hinweis für einen Vereinsausflug.

Im Jahre 1929 wurde erwogen, den Chor des Lese- und Gesangvereins mit dem Chor des Concordia-Vereins zuu einem gemeinsamen Gesamtchor zu vereinen. Ursache für diese Planungen, die dann doch nicht realisiert wurde, war wohl der akute Sängermangel, eine Tatsache die auch noch in heutiger Zeit viele Gesangvereine beschäftigt.

Am 01. März 1933 wurde zum 1. Vorstand Herr Jakob Glaser gewählt, der gleich in seinem ersten Amtsjahr mit den Schwierigkeiten, die ausnahmslos mal politischer Natur waren, zu kämpfen hatte. Auf einer Ausschusssitzung vom 31.08.1933 wurde der Fortbestand des Vereins unter der Bedingung beschlossen das der Verein seine öffentliche Arbeit ohne den Gesang fortführen wird.

Es schien für den Lese- und Gesangverein eine schwere Zeit anzubrechen. Doch die Aufführung eines Theaterstückes bei der Weihnachtsfeier der NSDAP im Jahre 1936 zeigt, dass auch der Lese- und Gesangverein zu überleben gelernt hat.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Vereinsgeschäft eingestellt und drei Jahre danach die Biblotek aufgelöst.

Aus dem Krieg kehrten fünf Mitglieder nicht wieder heim.

Zur Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit war eine Genehmigung von der französichen Militärregierung von nöten, die auch am 28.01.1947 erteilt wurde. Am 14.12.1947 wählte die Generalversammlung Herrn Franz Nehr zum 1. Vorsitzenden, der bisherige Amtsinhaber Jacob Glaser wurde zum Ehrenvorstand aufgenommen.

Im Oktober 1948 wurde nach langer Pause der Singstundenbetrieb wieder aufgenommen.

Anlässlich des 80jährigen Bestehens des Vereins wurde am Sonntag, den 31 Juli 1949 am Wolfeck bei der Buschmühle im Modenbachtal erstmals ein Wald- und Stiftungsfest veranstaltet. Dieses Fest ist noch heute fester Bestandteil des Vereinsleben.
Beim Waldfest 1950 hatte die kurz zuvor unter der Leitung von Herrn Theo Sturn gegründete Trachtengruppe ihren ersten Auftritt.

Die Bilder der Trachtengruppe sind aus dem Jahre 1956. Der Umzug fand während der 1200 Jahrfeier statt.

Und ganz aktuell, Bilder von der 1300 Jahrfeier im Jahre 2014:

Die Vorstandschaft

Vorstandsvorsitzender

Friedrich Kuschka

 1962 geboren, steuert den Verein mit seinen Vorstandsmitgliedern.

Dirigiert auch gleichzeitig Voice Art

   
   

 zweiter Vorsitzender

Josef Lenhardt

 Rechnerin

Isabelle Schreiner

hält die Finanzen zusammen, ist kreativ wenn es um Layout und Werbung geht.

Singt im mittleren Sopran.

   
   

 Schriftführerin

Karin Holländer

derzeit im passiven Vereinsmodus, hilft wenn sie da ist und bringt Ideen und Kommentare aus der Ferne ein. 

 Beisitzerin

Yvonne Kuschka

sehr gut in schriftlichen Dingen und daher für Pressemitteilungen und Ankündigungen die erste Wahl. Singt im tiefen Alt

   
   

 Beisitzer

Michael Schreieck

Die arbeitende Schlüsselfigur im Hintergrund. Ist der Handwerker im Chor. 

Singt in der Männerstimme.

Beisitzerin

Nadine Kuschka

die musikalische im Chor. Macht Stimmbildung, kann als Sopranistin gebucht werden.

Singt den höchsten Sopran.

   

 das müssen wir noch nachholen!  

 Beisitzerin

Margit Strassner

Die gute Seele in der Vorstandschaft. Kümmert sich um Jubilare und Geschenke.

Singt im mittleren Sopran.

Und hier kannst du die Vorstandschaft anschreiben:

vorstand@lgv-edesheim.de